SCM-News

Robert Weber: „Das Spiel gegen Wetzlar entscheidet sich nicht in den ersten 10 Minuten“

SC Magdeburg Handballer Robert Weber in Aktion auf dem Spielfeld gegen die HSG Wetzlar.
2019-05-10_HSGrobert

Die Mischung zwischen Anspannung und Lockerheit ist wichtig beim Saison-Endspurt. Unser SCM braucht am Sonntag um 16.30 Uhr (live bei Sky) in der GETEC Arena gegen die HSG Wetzlar die nächsten zwei Punkte im Kampf um Platz 3 mit den Rhein-Neckar Löwen. Die intensive Vorbereitung bei den Grün-Roten läuft für die Partie in zwei Tagen gegen die Mittelhessen. Gestern Abend gab es schon vor den anstehenden Videobesprechungen im Team Anschauungsunterricht vorm Fernseher. Im Bundesliga-Heimspiel ließ die HSG Wetzlar den Titelkandidaten THW Kiel lange zittern. Erst in den letzten sieben Minuten fiel die Entscheidung vom 23:23 auf 23:27 für die „Zebras“.  Die HSG hat alles rausgehauen, über 60 Minuten Vollgas gegeben. „Auch unser Spiel am Sonntag gegen Wetzlar wird nicht in den ersten 10 Minuten entschieden. Die HSG ist nicht zu unterschätzen und wir müssen 60 Minuten hochkonzentriert sein. Mit dem Mazedonier Mirkulovski als Mittelmann haben sie einen erfahrenen Strippenzieher. Sie spielen lange Angriffe, das kennen wir aus früheren Spielen. Da müssen wir in der Abwehr besonders geduldig sein“, sagt SCM-Rechtsaußen Robert Weber. Zwischen den Trainingseinheiten hat „Berti“ sein Erfolgsrezept: „Zur Entspannung ein Wannenbad.“ Ein Matchwinner unserer Magdeburger Jungs beim 31:26-Sieg in der Hinrunde in Wetzlar war Torhüter Dario Quenstedt nach seiner Einwechslung für Jannick Green mit 10 Paraden (Fangquote 36 Prozent) in 45 Minuten. Zu Hause guckt Dario immer akribisch Videos der Schützen vom Gegner und macht noch ein bisschen Extra-Heimtraining. „Gestern war ich eine Runde laufen, mich fit halten.“ HSG-Linkshänder Stefan Cavor ist für die Torhüter ein gefährlicher Shooter aus dem Rückraum. Beim 26:31 gegen den SCM erzielte er als bester Wetzlarer Werfer 7 Tore, gestern gegen Kiel war er es mit 5 Treffern. Unser SCM-Kreisläufer „Nacho“ Plaza kennt die Qualitäten vom Montenegriner Cavor. „Mit ihm habe ich drei Jahre bis 2012 zusammen bei Ciudad Real in Spanien gespielt. Er ist ein starker Linkshänder, spielt komplett Abwehr und Angriff und er hat einen guten Wurf. Gestern Abend habe ich ein bisschen im TV live Wetzlar gegen Kiel geguckt. Die HSG hat gekämpft bis zum Schluss. Darauf müssen wir uns auch am Sonntag einstellen.“ Am Kreis ist „Nacho“ Plaza eine wichtige Entlastung für Zeljko Musa. „Unser Ziel ist Platz 3, nachdem es leider nicht mit einem Titel geklappt hat. Wir gucken nicht, was die Löwen machen, wir wollen unsere Spiele gewinnen und dann sehen, wo wir stehen“, verspricht der sympathische Spanier. Im Saison-Endspurt will unser SCM wieder in einen Flow kommen.

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