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Piotr Chrapkowski freut sich über WM-Wildcard

Krafttraining: Piotr Chrapkowski (SC Magdeburg) blickt im schwarzen Trainingsshirt konzentriert auf Hantelscheiben vor sich.
Foto: Katja Müller

Piotr Chrapkowski konnte gestern Abend jubeln. Die IHF hat die beiden Wildcards für die Handball-Weltmeisterschaft 2021 in Ägypten an Polen und Russland vergeben. „Für die Entwicklung unserer neuen Nationalmannschaft ist es sehr wichtig, bei der WM gegen gute Gegner zu spielen. Bei der Heim-WM 2023 in Polen und Schweden wollen wir dann wieder ein starkes Team sein“, erzählt uns „Chrapek“ heute Vormittag. Polens Kapitän freut sich auch auf einen neuen alten Bekannten im Nationalteam. „Bartosz Jurecki, den Die SCM-Fans alle noch kennen, ist in unserer Auswahl neuer Co. von Patryk Rombel. Als junger Spieler war ich damals im Nationalteam mit ihm zusammen. Von seiner Erfahrung können wir sicher profitieren.“

Trainieren ist für Piotr Chrapkowski und die SCM-Jungs in der Saison-Vorbereitung angesagt. „Ich fühle mich ganz okay, im Krafttraining spürt man schon Muskeln, die man individuell in der Corona-Pause nicht so intensiv beansprucht hat. Aber wir haben ja in diesem Jahr mehr Zeit uns vorzubereiten, können am Anfang ein bisschen langsamer machen“, lächelt „Chrapek“. Neben ihm und Zeljko Musa verstärkt jetzt Norwegens Abwehrchef Magnus Gullerud (kam von GWD Minden) die Grün-Roten. „Ich hoffe, dass wir unseren Abwehrblock beim SCM in der neuen Saison noch mehr verbessern. Am 1.Oktober beim 1.Saisonspiel wollen wir wieder in Topform sein.“ Vergangene Saison hat sich unsere Nummer 3 mit seinen Leistungen als „Der Abwehrspieler der Saison beim SCM“ in die Herzen vieler grün-roter Fans gekämpft. Der Rechtshänder, mit seinem typischen Tordrang nach Ballgewinnen, hofft die Fans auch ab Oktober wieder als Unterstützung zu haben. „Für jede Mannschaft ist es wichtig, die Fans im Rücken zu haben“, weiß Piotr den „8.Mann“ zu schätzen.

In der Corona-Pause hat Piotr Chrapkowski Ruhe in der Heimat gefunden. „Mit meiner Familie waren wir bei den Schwiegereltern in Leba. Mitte Mai bis Anfang Juni und Ende Juni noch einmal, zusammen vier Wochen, die wir dort waren.“ Leba ist ebenso ein Urlaubsort an der polnischen Ostsee, wie es ein kleines einst verschlafenes Fischerdörfchen war. Heute ist es der Zutritt zum ‘Slowinzischen Nationalpark’ und ein begehrtes Urlaubs- und Ausflugsziel zahlreicher Polen und Europäer. „Es waren im Mai und Juni noch nicht so viele Touristen da. Wir haben eine super Zeit mit unserer Familie gehabt. Einige Male war ich baden in der Ostsee, auch wenn nicht sehr warm im Wasser war“, schmunzelt Piotr Chrapkowski. Dabei konnte unser polnischer Abwehrrecke relaxen.

Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-25-125464.html

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