SCM-News

Tim Hornke und der Vorteil des SCM in der neuen Saison

SCM-Spieler Tim Hornke fokussiert am Rande einer Trainingseinheit.
Foto: Katja Müller

Die Schnelligkeit kommt später. „Unser Handballtraining in der Saisonvorbereitung ist momentan relativ dosiert. Jeder Spieler bekommt die Zeit, um wieder reinzukommen nach der langen Corona-Pause“, spürt SCM-Rechtsaußen Tim Hornke. Grundlagen/Ausdauer werden aufgebaut – Tim ist auf einem guten Stand. „Ich bin nicht krank gewesen, war viel laufen und Krafttraining machen, als wir zuhause auf individueller Basis trainiert haben. Wie jedes Jahr sind Matze (Musche, d.R.) und ich wieder mit dem Rad zum Brocken hochgefahren. Diesmal aber nicht von Schierke, sondern von Wernigerode aus. Hin und zurück 70 Kilometer, 1.100 Höhenmeter“, sagt Tim Hornke. Bei dem Gipfelsturm im Harz hat unsere Flügelzange zur Leistungssteigerung viele rote Blutkörperchen in den Körper gepumpt. „Das einzig sportlich Positive an der Corona-Geschichte ist, dass alle Spieler, vor allem die Nationalspieler, in der Pause und der XXL-Vorbereitung die Möglichkeit haben, viel Substanz aufzubauen, für eine Saison mit sehr hoher Belastung.“

Privat war die Corona-Pause für Tim, Frau Julia und Sohn Luca (1,5 Jahre alt) eine schöne Familienzeit. „Luca war zuhause und 8 Wochen nicht in der Kita. Da konnte ich mich viel mit ihm beschäftigen. Auch die Gartenpflege rund um unser Haus stand auf dem Programm. Traditionell ging es Ende Juni fünf Tage wieder nach Kellenhusen an die Ostsee. An dem verlängerten Wochenende war unser Treffen mit meiner Familie. Es ist immer schön, auch wenn meine Frau Julia nicht der große Ostsee-Fan ist“, schmunzelt Tim.

Auf viele SCM-Fans in einer vollen GETEC Arena freut sich der Rechtsaußen unserer Grün-Roten möglichst bald wieder. „Die Emotionen von den Rängen gehören zum Handball. Das gibt immer noch Zusatz-Energie für uns auf der Platte. Ich hoffe, dass so viele Zuschauer wie es geht, dann zum Bundesligastart in die Halle dürfen.“ Für die neue Saison sind Prognosen ganz schwierig. Tim Hornke: „Es ist schwer zu sagen, wer auf welchem Stand ist. Es gibt viele Unterschiede bei der Vorbereitung der Vereine. Auf jeden Fall sehe ich es als Vorteil für uns, dass der Kern der Mannschaft bleibt. Wir sind größtenteils eingespielt, zweieinhalb neue Spieler mit Omar Ingi Magnusson, Magnus Gullerud und Gisli Kristjansson sind schneller integriert als vier oder fünf. Die Vorfreude bei uns auf die ersten beiden richtigen Handballspiele wieder, mit dem Doppeltest gegen GOG Gudme am 14./15.August in der GETEC Arena, ist groß. Aber die Vorfreude spürt man auch, dass wir jetzt wieder richtig auf das Tor werfen können.“ In der Saison will auch Tim Hornke den Turbo auf Rechtsaußen wieder zünden. Das Sprinttraining für die Schnelligkeit kommt dann in der heißen Phase der Saison-Vorbereitung im September.

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