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„MO“ PREUSS UND VIEL NEUES IM LEBEN VOR DER NEUEN SAISON

Mannschaftsshooting: Moritz Preuss (Nr. 95) und Christoph Steinert (Nr. 8) stehen im neuen gestreiften Trikot nebeneinander auf dem Spielfeld.
Foto: Katja Müller

Seit drei Wochen ist unser SCM wieder im Mannschaftstraining. Moritz Preuss hat zuvor beim freiwilligen individuellen Fithalten in der Corona-Pause viel richtig gemacht. „Ich fühle mich absolut gut. Es ging auch relativ schnell, sich wieder in den Trainingsalltag zu finden.“ Jede Woche steht auch Yoga auf dem SCM-Plan. „Sehr interessant, besonders wenn man wie ich noch keinen Kontakt dazu hatte. Man fühlt sich nach der Yoga-Einheit sehr mobilisiert und beweglich. Nach einem anstrengenden Tag kommt man bei einigen Übungen zuhause zur Ruhe, es hilft auch abends gut einzuschlafen“ erzählt „Mo“.

„Wir sind ein Team, dass sich auf den Punkt fokussieren kann. Das ist eine Stärke von uns, die wir nutzen wollen. In der Situation mit Corona ist es ganz schwierig eine Aussage zu treffen, wie die Saison ablaufen wird. Die Stimmung wird ganz anders sein, wenn die Hallen noch nicht wieder voll sind. Da muss sich jede Mannschaft darauf einstellen, dass es keine normal gewohnten Heimspiele sind“, glaubt Kreisläufer Moritz Preuss. Die lange Corona-Pause war für unsere Nummer 95 auch eine Aufholjagd im Pädagogik-Fernstudium. „Die Zeit konnte ich für das Studium sehr gut nutzen. Ich habe den Rückstand aus dem letzten Jahr ein bisschen aufholen können. Zwei Klausuren geschrieben und mich gut vorbereitet, auf das was jetzt noch ansteht“, blickt „Mo“ voraus. Auch darauf, bald mal wieder zu golfen. „Da die Golfplätze lange geschlossen waren, habe ich dieses Jahr noch keine Runde gespielt. Mein Handicap habe ich noch nicht verbessert.“ Aber das ist kein Handicap für eine Kampfansage an die neuen Nordlichter beim SCM. „Mit Gisli (Kristjansson, d.R.), Magnus (Gullerud, d.R.) und Omar (Magnusson , d.R.) haben wir drei begnadete Golfer dazubekommen. Aber ich zähle die Tage, bis ich sie alle mache auf dem Platz.“

Leider brachte die Corona-Zeit „Mo“ keinen Erfolg als Ahnenforscher der Familie Preuss in Magdeburgs Medizin-Geschichte. „Die Apotheke, welche früher meinem Opa hier gehört hat, die gibt es nicht mehr. Da sich mein Vater auch nicht genau daran erinnern kann wo sie war, ist es schwer herauszufinden. Die Apotheke müsste auf dem Breiten Weg gewesen sein.“ Vielleicht kann ja ein Handball-Zuschauer Moritz Preuss einen entscheidenden Hinweis geben.

Große Entscheidungen hat Handball-Magdeburg in glorreichen Zeiten schon viele erlebt. „Ich denke, wenn man beim SC Magdeburg in die Halle kommt, spürt man, welche Erfolge hier schon gefeiert wurden. Auf Youtube habe ich mir die rund 20 Minuten der Endphasen von den gewonnenen Finals zur Deutschen Meisterschaft 2001 und dem Champions League Triumph 2020 angeguckt. Das waren unglaubliche Momente. Wir als Mannschaft, der ganze Verein, die Fans, alle lechzen nach Titeln. In der Bundesliga, der European League und dem DHB-Pokal haben wir drei Chancen in der neuen Saison. Einen Pott in den Händen zu halten, dafür quält man sich jeden Tag. Einen Titel würde ich gern 2021 mit der Stadt erleben.“

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