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SCM-IKONE „KRETZSCHE“ NACH DEM 28:22-SIEG: „EIN TYPISCHES SPIEL IN MAGDEBURG“

Abwehrszene des SC Magdeburg mit Ómar Ingi Magnússon (Nr. 14) während eines Handballspiels.
Foto: Katja Müller

„Der SCM ist wieder da.“ So zufrieden hörte sich der grün-rote Fanchor nach dem 28:22-Heimsieg gegen FRISCH AUF! Göppingen gestern Abend in der GETEC Arena an. Was mit der 27:31-Heimpleite gegen den Bergischen HC begann, ist durch den 32:22-Derbytriumph bei den Füchsen Berlin und dem Arbeitssieg jetzt gegen FAG wieder auf Erfolgskurs in dieser Saison. „Es ist schön, wenn wir die Woche so beenden konnten. Wir haben anständige Reaktionen auf die Auftaktniederlage gezeigt und darauf lässt sich aufbauen. Es war nicht einfach, 48 Stunden nach dem Berlin-Spiel so eine Leistung zu zeigen“, sagte SCM-Trainer Bennet Wiegert gestern Abend zufrieden.

Alle drei bisherigen Saisonspiele der Grün-Roten hat SCM-Ikone und Sky-Experte Stefan Kretzschmar live gesehen. Gestern sah „Kretzsche“ die Tugenden der Magdeburger Jungs als Erfolgsfaktor. „Magdeburg hat fokussiert gespielt und sie waren geduldig. Auch in der Abwehr haben sie sehr aggressiv gespielt und Göppingen keine Chance gelassen. Ein typisches Spiel in Magdeburg.“

Im Tor war es zwischen Jannick Green (10 Paraden) und FAG-Keeper Daniel Rebmann (12 Paraden) ein Duell auf Augenhöhe. Auch bei den Fehlwürfen stand es 17:17 nach den 60 umkämpften Spielminuten. Aber die Göppinger machten 12 technische Fehler, der SCM nur 5. Auch nach 7:0-Steals kam die Mannschaft von Coach „Benno“ Wiegert immer wieder in den Tempogegenstoß. Dazu kassierten die Schwaben 5 Zeitstrafen von den Schiris, der SCM nur 2. Das Überzahlspiel ging 9:3 an Grün-Rot. Was man Ende zählt ist das gewonnene Spiel und die zwei Punkte.

„Ich möchte jetzt nichts überbewerten, da wir erst drei Spieltage gespielt haben. Die Wahrheit liegt am Ende der Saison oder nach zehn Spielen, wo man bewerten kann, wo man steht. Wir haben einen Kader, der Ausfälle und schlechte Leistungen kompensieren kann. Wir müssen weiter unseren Job machen“, blickt SCM-Trainer Bennet Wiegert voraus und schickt sein Team nach dem heutigen Krafttraining in ein freies Wochenende. Das freut die Spieler nach 3 Spielen in 7 Tagen. Kreisläufer Moritz Preuss (1 Tor) lächelnd: „Mir wird schon was einfallen, was ich an den zwei freien Tagen mache.“

Ab kommenden Montag ist der Fokus auf das nächste Bundesligaspiel am 15.Oktober um 19 Uhr (live auf Sky) bei den Eulen Ludwigshafen gerichtet, die momentan noch null Punkte haben. Aber die Grün-Roten sind gewarnt: Die Eulen lieferten schon in ihrem ersten Saison-Heimspiel beim 24:26 gegen Titelmitfavorit Rhein-Neckar Löwen einen großen Kampf in der Ludwigshafener Ebert-„Hölle“!

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